Schüler der EvB untersuchen die Wasserqualität der Lahn
In der vergangenen Woche nahmen die Klassen des siebten Jahrgangs der Emil-von-Behring-Schule an einer Gewässeruntersuchung an der Lahn teil.
Eine gute Stelle für die vielen geplanten Messungen und Untersuchungen befindet sich direkt in der Nähe des Marburger Südbahnhofs. Dort ist die Lahn sehr flach, und es gibt viele Steine, unter denen sich kleine Käfer, Insektenlarven und andere Wassertiere finden lassen.
Zunächst sind wir in Gummistiefeln oder Sandalen durch die Lahn gestiefelt und haben vorsichtig mit kleinen Keschern versucht, die vielen Minitiere einzufangen. Anschließend haben wir sie in mehreren Behältern nach Aussehen, Größe und der Anzahl der Beine sortiert sowie mit der Lupe untersucht und bestimmt. Wir haben gestaunt, wie viele Geräte und Messinstrumente Frau Kapaun vom Schulbiologiezentrum extra für diesen Tag mitgebracht hatte.
Nach einer gemeinsamen Pause mit Picknick haben wir Arbeitsgruppen gebildet und verschiedene Messungen durchgeführt. Einige Schülerinnen und Schüler hatten zum Beispiel die Aufgabe, die Wasserqualität mit pH-Teststreifen zu untersuchen, andere bestimmten die Fließgeschwindigkeit des Wassers.
Eine besondere Überraschung gab es, als eine Gruppe in der Lahn das Magazin einer alten Handfeuerwaffe fand. Wir informierten die Polizei, und im Laufe des Vormittags kamen Polizeibeamte vorbei und nahmen das Magazin mit.
Zum Schluss haben wir uns gegenseitig die Ergebnisse unserer Untersuchungen vorgestellt. Anhand der Tiere, die wir gefunden hatten, konnten wir Rückschlüsse auf die Wasserqualität der Lahn ziehen. Dabei stellten wir fest, dass die Lahn ein sehr sauberer Fluss ist.
Insgesamt haben wir unter der Anleitung des Schulbiologiezentrums des Landkreises einen sehr spannenden Tag an der Lahn erlebt.
Johnny Loncaric, 7c
Klassenfindung Klassen 5 in Kooperation mit der Jugendförderung
Alle unsere drei fünften Klassen waren in diesem Herbst bereits bei „Klassenfindungstagen“, die in Zusammenarbeit mit unserem sozialpädagogischen Kooperationspartner, der Jugendförderung der Stadt Marburg veranstaltet wurden. Drei Tage hatten die Klassen im Stadtwaldgelände jeweils Zeit, um an herausfordernden Spielen und Kooperationsaufgaben in ihrer Klassengemeinschaft zu wachsen. Besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf das gemeinsame Lösen von Aufgaben gelegt. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei sichtlich Spaß, aber auch große Motivation.
Bereits in der zweiten Schulwoche hatten die Klassen jeweils einen Kennenlerntag mit der Jugendförderung im nahe gelegenen Schlosspark. Mit den zeitaufwendigen Aktionen wollen die guten Klassengemeinschaften als Basis für eine gute Lernatmosphäre im Klassenzimmer aufbauen und stärken.
G. Schiebl
EvB auf den Spuren der Römer
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts fuhren alle sechsten Klassen der EvB zum Römerkastell Saalburg. Die Saalburg war eine wichtige Befestigungsanlage am römischen Limes und markierte die nördliche Grenze des Römischen Reiches.
Vor dem Besuch der Museumsanlage stand noch eine Wanderung zum Herzbergturm auf dem Programm. Sicherlich hatten auch hier schon vor 2000 Jahren römische Soldaten einen Aussichtsposten, denn vom Turm aus bietet sich eine fantastische Aussicht über die gesamte Mainebene, in der heute die Stadt Frankfurt liegt.
Am Herzbergturm gab es ein ausgiebiges Picknick, bevor der Rückmarsch zum ehemaligen Römerlager angetreten wurde.
Das Erlebnisprogramm an der Saalburg umfasste Bogenschießen und Speerwerfen. Natürlich wurde uns auch viel über das Leben der römischen Soldaten, ihre Ausbildung und ihren Aufenthalt am Limes erklärt.
Gegen 18:00 Uhr endete der Geschichtsunterricht zum Anfassen, und Schüler sowie Lehrkräfte trafen wieder in Marburg ein.
COHORS VI EVB MARBURGUM REDIIT
M. Brauer
Wildbienenprojekt im Jahrgang 6
Für die vier Klassen des Jahrgang 6 der EvB findet jetzt, bevor es mit dem Frühling richtig losgeht, eine Reise ins Jugendwaldheim nach Roßberg statt. Im Mittelpunkt des jeweils eintägigen Ausflugs stehen die Wildbienen. Noch sind die Wildbienen nicht geschlüpft und ruhen als Puppen oder Larven in ihren Brutzellen. Doch sobald es wärmer wird, verlassen die Bienen ihre enge Behausung und fangen an, nach ersten Blumen und Blüten zu suchen, um Nektar und Pollen zu finden. Dabei übernehmen sie eine ganz wichtige Aufgabe. Während sie von Blüte zu Blüte fliegen, verteilen sie die Pollen und bestäuben dabei die Pflanzen. Viele Pflanzen, wie Obstbäume, Beeren und zahlreiche Gemüsearten, sind auf diesen Dienst der Bienen angewiesen, sonst könnten sie keine Früchte ausbilden. 
Damit es immer ausreichend fleißige Bienen gibt, ist es notwendig, dass die Tiere noch Räume finden, wo ihre Nachkommen sich sicher und geschützt entwickeln können. Da viele Flächen inzwischen bebaut sind oder intensiv von der Landwirtschaft genutzt werden, wird das für die Wildbienen zunehmend schwieriger...
Beim Wildbienenprojekt im Jugendwaldheim Roßberg, wird mit den Schülerinnen und Schülern der EvB anschaulich erarbeitet, wie der Lebenszyklus der Wildbienen aussieht und welche bedeutende Aufgabe den kleinen Insekten für die Pflanzen und darüber hinaus der ganzen Nahrungskette zukommt.
Im Laufe des Vormittags stellen die Schülerinnen und Schüler selbst kleine Wildbienenhotels her, in denen sie selber beobachten können, dass Wildbienen einziehen und neue Wildbienen heranwachsen. Damit diese dann nach dem Schlüpfen auch gleich Blumen und Blüten finden, werden außerdem Samenkugeln geknetet, die im Garten ausgebracht werden können, um verschiedene bunte Frühlingsblumen wachsen zu lassen.
Liebes Jugendwaldheim in Roßberg, vielen Dank für den schönen Vormittag, wir kommen gerne zu anderen Natur-Projekten wieder!
M. Brauer
Die Französischklasse (10a,b,c) entdeckt etwas….
Das Deutsch-Französische Jugendwerk und die Firma Osborn haben uns (Französischklasse Jg.10, Frau Maggio) einen Entdeckungstag am Dienstag, den 20. Juni 2023 ermöglicht. Frau Michaela Theis, die Personalreferentin, hatte alles wunderbar organisiert. Diese Veranstaltung verdeutlichte u.a. die Wichtigkeit des Sprachenlernens und die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten durch die Präsentationen und Schilderungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Frau Michaela Theis holte uns am Bahnhof Birkenbringhausen ab und begleitete uns zur Firma Osborn in Burgwald. Wir hatten das große Glück, Herrn Nemanja Mijic, den Geschäftsführer (für ganz Europa zuständig), persönlich kennenzulernen. Die Auszubildende, Frau Lucie Albrecht, ergänzte die Informationen von Herrn Mijic und Frau Theis mit einer Firmenpräsentation. Im Anschluss daran wurden wir mit einem großzügigen Frühstück überrascht, welches wir alle sehr genossen haben. Ein dickes Dankeschön auch an dieser Stelle.
Danach bekamen wir von dem Produktionsleiter, Herrn Tobias Frank, eine umfangreiche und informative Führung durch die Produktionsstätten der Firma. Schließlich erfuhren wir von weiteren Auszubildenden und einem Industriemeister mehr über die jeweiligen Berufe (inklusive der Auslandsaufenthalte) und die Karrieremöglichkeiten bei der Firma Osborn.
Mit einem Gruppenfoto ging unser Besuch zu Ende und wir wünschen den Auszubildenden, die sich in den nächsten Tagen einer weiteren Abschlussprüfung stellen werden, viel Erfolg und geben unseren sehr positiven Einblick in das Unternehmen gerne an alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule weiter. Falls noch jemand einen Ausbildungsplatz in der Industrie sucht, ist die Firma Osborn bestimmt eine sehr gute Adresse.
Wir bedanken uns beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und bei der Firma Osborn für diesen Tag.
Merci beaucoup!
Maleen, Harleen, Elias, Edib und Frau Maggio
Wildbienenprojekt in Roßberg
Der Jahrgang 6 fährt im Frühling immer ins Jugendwaldheim Roßberg und nimmt dort am Wildbienenprojekt teil.
Am 23.03.3023 hat die Klasse 6bF die Exkursion nach Roßberg durchgeführt.
Dort haben wir Saatkugeln hergestellt und Wildbienenhotels gebaut. In Holzstücke wurden für das Bienenhotel mit einem Akkubohrer Löcher gebohrt und wer wollte, konnte seinen Namen in das Holz brennen. Das Wildbienenhotel kann man im Garten an einem geschützten Ort aufstellen und Wildbienen können einziehen. Die Saatkugeln haben wir aus nahrhafter Erde (Kompost) und lehmiger Erde geformt und verschiedene Samen in die Mitte gesteckt. Diese Kugeln können in den Garten oder in einen Topf gepflanzt werden. Dort wachsen dann die Pflanzen.
An diesem Projekttag haben wir mit ganz einfachen Dingen gelernt, wie man Wildbienen unterstützen kann.
Der Tag in Roßberg war erfolgreich und hat viel Spaß gemacht.
Ein Bericht von Nicklas Latzel 6bF
Meht Bilder vom Projekt gibt es in der Galerie...
EvB tauft den neuen Trainingseiner "Käpt'n Blaubär"
In den Beginn der neuen Rudersaison 2023 startet die EvB mit einem neuen Trainingseiner. Zur Vorbereitung auf das Rudern in den schmalen Renneinern werden breitere Boote - sogenannte Trimmis - eingesetzt. In diesen Booten können zunächst das Gleichgewicht und die sichere Navigation geübt werden.
Da immer mehr Schülerinnen und Schüler der EvB gerne in den schnellen Rennbooten fahren, wurde gemeinsam mit dem MRV ein neuer Filippi-Trainingseiner angeschaft. Durch seine kurze Bauform ist das Boot leicht zu bewegen und besonders für jüngere Schülerinnen und Schüler perfekt geignet.
Getauft wurde das Boot von Vada Fräbel, Klasse 6c und dem Vereinsvorsitzenden Daniel Riechmann.
Vada führte anschließend auch gleich die Jungfernfahrt mit dem frisch getauften "Käpt'n Blaubär" durch. Vada ist bereits seit Beginn des 6. Schuljahrs in der Ruder-AG der EvB und beherrscht mittlerweile auch souverän die schmal gebauten Renneiner. Zurück vom Wasser, äußerte Vada, dass sich der "Blaubär" eigentlich ganz gut fahren lässt...
Wir wünschen "Käpt'n Blaubär" allzeit gute Fahrt und immer mindestens eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
M. Brauer
Klassenfindungstage der Klasse 5b vom 12.-14. Oktober 2022
Wie jedes Jahr im Herbst fanden an der EvB die Klassenfindungstage statt.
Im Zentrum der drei Tage stand das intensivere Kennenlernen der Kinder der Klasse 5b. Die Kinder Im „Freizeitgelände Stadtwald“ wurden unter Anleitung von zwei Erlebnispädagogen viele Kooperationsspiele gemacht. Außerdem wurden Aufgaben gemeinsam gelöst wie z.B. das Bauen einer Murmelbahn mit verschiedenen Vorgaben: Die Bahn sollte aus Naturmaterialien bestehen, einen Namen, eine Kurve und ein Überraschungselement bekommen. Die Kinder waren dabei sehr kreativ.
Das Besondere war, dass die Klasse sich bei jedem Spiel und bei jeder Aufgabe gegenseitig geholfen hat.
Man hat gemerkt, dass die Kinder im Wald - trotz kühler Witterung und etwas Regen - die Zeit im Stadtwald sehr genossen haben.
I.Hoffmann
Religionsgruppe verabschiedet sich in der Pfarrkirche

Die Schülerinnen und Schüler des Relikurses im 10. Jahrgang von Pfarrer Biskamp beschließen ihren Religionsunterricht mit einem gemeinsamen Frühstück in der Pfarrkirche.
Durch das tolle Engagement, dass die Gruppe im Laufe des vergangenen Jahres im Unterricht gezeigt hat, haben sich die Schülerinnen und Schüler diesen schönen gemeinsamen Abschluss sicherlich verdient.
An einem so eindrucksvollen und geschichtsträchtigen Ort gemeinsam frühstücken zu können, wird allen sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.
M. Brauer
Die EvB-Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 trauen sich!
Am 09.12.2021 besuchten die Klassen der Jahrgänge 5 und 6 das Theaterstück „Trau dich! -Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“ in der Evangeliumshalle in Wehrda.
Die Schulpsychologie des Staatlichen Schulamtes Marburg organisierte zusammen mit regionalen Netzwerkpartnern (u.a. Deutscher Kinderschutzbund Marburg e.V., Psychologische Beratungsstelle Philippshaus, Pro familia, Wildwasser, Netzwerke gegen Gewalt und dem Schultheaterstudio) die Theateraufführung, die glücklicherweise unter den geltenden Hygienemaßnahmen stattfinden konnte. Ein dickes Dankeschön gilt allen Beteiligten.
Das Theaterstück erzählte Geschichten von den ersten zögerlichen Annäherungen an das andere Geschlecht, dem Vergleich mit Gleichaltrigen, von unangenehmen Situationen und Grenzüberschreitungen.
So ermutigte das Schultheater Studio Frankfurt mit dem interaktiven Theaterstück die Schülerinnen und Schüler, ihren Gefühlen zu vertrauen, stark zu sein, wenn es ums Grenzensetzen geht und motivierte, sich im Bedarfsfall jemandem anzuvertrauen.
Die Lehrkräfte und die pädagogischen Fachkräfte hatten zuvor an einer Fortbildung teilgenommen und konnten somit den Theaterbesuch für ihre Klassen vorbereiten. Die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren vor der Aufführung zu einem Elternabend eingeladen (Online) und konnten sich über das Konzept von „Trau dich!“ und die Angebote der Beratungsstellen kennenlernen und erhielten Informationen über sexuellen Missbrauch und über geeignete Präventionsmaßnahmen.
Während der ca. 75 minütigen Darbietung gab es viele Gelegenheiten, die zum Lachen (Vladimirs Oma!) und auch zum Nachdenken anregten, was unseren Schulalltag bereicherte. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich besonders positiv darüber, dass sie endlich mal wieder eine Veranstaltung besuchen konnten!
Sonia Maggio
Pflanzaktion der EvB in Rossberg
„Nicht nur reden, sondern handeln.“ Unter diesem Motto nahmen die Klassen 8a und 8b mit ihren Klassenlehrerinnen Sabine Karbus und Brgit Schnell an einem Klimaprojekt des Jugendwaldheims Rossberg teil.
Am ersten Tag wurde zunächst im Jugendwaldheim unter der Leitung von Silke Guternacht und Jakob Bartoli erarbeitet, was der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist. Anschließend teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf. In der einen sollte jeder überlegen, wie er als Erwachsener gerne leben möchte. Dabei ging es z.B. um das Wohnen, Reisen und Essen. Für die unterschiedlichen Möglichkeiten gab es CO2-Punkte, die dann in Form von Bauklötzchen dargestellt wurden. Als die Gruppe die Klötzchen aufeinanderstapeln sollte, zeigte sich schnell, dass die Erde diese Konsumwünsche nicht verkraften wird. Die andere Gruppe konnte mithilfe von kleinen Experimenten untersuchen, welche Wirkung Wind auf einen Wald haben kann oder steigende Wasserspiegel auf Inseln.
Am nächsten Tag ging es bei schönem Wetter auf eine Ackerfläche in der Nähe von Rossberg. Der Förster und Waldpädagoge Florian Zilm vom Forstamt Kirchhain leitete die Pflanzaktion an. Insgesamt 170 Bäume brachten die Schülerinnen und Schüler in die Erde. An dem Ort soll ein Mischwald entstehen. So pflanzten die Jugendlichen vor allem Eichen, aber auch Lärchen und einige Kirschen, die die Simtshäuser Dorftheatergruppe gespendet hatte. Zilm rechnete den Schülern vor, dass 40 Personen nun ca. vier Mal nach Frankfurt reisen könnten. Allerdings bräuchten die Bäume fast 200 Jahre, bis sie ausgewachsen seien.
Das selbstständige Handeln und das Bewusstsein für die Zusammenhänge zu schaffen war den Veranstaltern und den Jugendlichen wichtig. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung bei der Aktion dabei und wollten die 150Pflanzmarke knacken.
S. Karbus
Mehr Bilder von der Pflanzaktion gibt es in der Galerie...
Wie aus einem Baum ein Möbelstück wird - Reise zum Holz 2017
Auf dem Programm der 5. Klassen der EvB steht im ersten Halbjahr traditionell eine „Reise zum Holz“. An diesen drei Tagen lernen die Schülerinnen und Schüler den wichtigen Werkstoff Holz kennen.
Am ersten Tag ging es mit Förster Florian Zilm in den Wald. Wie werden Bäume gepflanzt, gepflegt und schließlich nach vielen Jahren geerntet? Förster Zilm hatte auf alle Fragen eine passende Antwort und erklärte, welche Berufe es noch gibt, die rund um den Wald ausgeübt werden. Das sind zum Beispiel die Forstwirte. Einer von ihnen führte vor, wie ein Baum unter Berücksichtigung aller Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahmen gefällt werden kann.
Der zweite Tag führte uns in eine Schreinerei. Wir besuchten die Holzwerkstatt der Lahnwerkstätten in Wehrda. Dort begrüßte uns Herr Boßhammer und zeigte uns, wie es mit dem Holz, das aus dem Sägewerk angeliefert wird, weitergeht.
Zunächst wird es abgelängt, dann gehobelt, mit der Kreissäge zugeschnitten und zum Schluss mit einer großen Schleifmaschine geschliffen. Bei manchen der Maschinen durften die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht selber an- und ausschalten und die Werkstücke in die Maschine stecken. Gegen Ende durfte sich jeder in seinen eigenen Postkartenständer mit einem Brenn-Peter den Namen oder ein eigenes Motiv gravieren – fertig war ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Der dritte Tag der Holzreise führte uns nach Roßberg. Dort wurden wir vom Team des Jugendwaldheims in Empfang genommen und es galt selber Kreativ zu werden. In der Werkstatt konnten eigene Ideen aus Holz Gestalt annehmen. Zum Abschluss gab es noch eine gemeinsame Feedback-Runde und Bratäpfel für alle.
M. Brauer
Mehr Bilder von der Reise zum Holz gibt es in der Galerie...
In den „Katakomben“ des Uniklinikums Marburg auf den Lahnbergen
Unser WP-Kurs Technik der Klasse 9 der Emil-von-Behring-Schule besuchte mit unserem Lehrer Rainer Berghöfer am 24.05.2016 das Uniklinikum Marburg und besichtigte die AWT-Anlagen und die Klima- und Lüftungstechnik des Klinikums. AWT ist die Abkürzung für das automatische Warentransportsystem, das sich im Krankenhaus auf der untersten Ebene befindet. Hier werden Medikamente, Wäsche oder Essen durch Schienentransportsysteme und autonom fahrende Wagen zu den verschiedenen Stationen befördert. Alles wird von einer Zentrale genau gesteuert und die Wagen kennen ihr Ziel. Sollte es eine Störung geben und ein Transporter ausfallen, so wird dies als Störung auf dem PC angezeigt und ein zuständiger Mitarbeiter fährt mit dem Fahrrad los und kümmert sich um den Defekt. Außerdem hat jeder autonom fahrender Wagen ein Laser-Sensor-System, das vor einem Hindernis abbremst. Es ist wie eine kleine Roboter-Stadt unter dem Krankenhaus und jeder einzelne von Ihnen kennt genau den Weg zu seinem Ziel. Dann haben wir uns die Rohrpost angeschaut. Die Rohrpost ist ständig unterwegs und es wird alles, was in die Transportbüchse passt, verschickt zum Beispiel Proben von Blut oder auch Medikamente. Sie wird gesteuert von Computern und getrieben von Über-und Unterdruck und rauscht durch die Rohre über viele Weichen durch die Klinikanlage zum Ziel. So ist es möglich viel schneller etwas von einem Ort der Klinik zum anderen Ort zu transportieren. Danach wurde uns noch das Klima- und Lüftungssystem gezeigt. Dort wird die Luft gefiltert, bevor sie in die Gebäude kommt und eventuell auch gekühlt. Der Abluft wird im Winter durch Wärmetauscher die Wärme entzogen, um Energie zu sparen.
Der Ausflug war sehr interessant vor allem, als Schüler konnte man viel lernen. Daher bedanken wir uns für die tolle Führung durch die Herren Fritsch und Engel und den informativen Nachmittag.
Magdalena Klose, 9c
Bei Opel in Rüsselsheim
Unser WP-Kurs der Klasse 9 und die Klasse 9b besuchte am 02.05.2016 mit unseren Lehrern Philipp Becker und Rainer Berghöfer den Automobilhersteller Opel in Rüsselsheim. Dort haben wir uns im Rahmen unserer Exkursionsreihe das Werk genauer angeschaut. Wir freuten uns schon im Vorfeld, dass wir mit Opel eine Weltmarktfirma der Automobilindustrie besuchen würden.
Da das Firmengelände in Rüsselsheim die Fläche von 350 Fußballfeldern hat, sind wir mit dem Bus zu den verschiedenen Standpunkten gefahren. Insgesamt arbeiten 12000 Mitarbeiter am Standort. Vom Adam Opel Haus sind wir zunächst zu der Oldtimer Werkshalle gefahren. Sehr interessant war dabei, dass Adam Opel 1862 zuerst eine Nähmaschinenfabrik gründete und 1899 das erste Auto produziert worden ist. Die Halle stand voll mit historischen Schätzen. Die Halle war einst Teil des ehemaligen Fahrzeugverladebahnhofs. Nachdem wir die Fahrzeuge bestaunt hatten, zeigte uns der Werks-Tourführer das Presswerk. Dort entstehen aus Rohblechen die Formen für die Fahrzeugkarosserie. Sie werden Zehntelmillimeter genau geformt. Der nächste Standpunkt war der Rohkarosseriebau. Dort arbeiten bis zu 770 Roboter. Diese greifen, transportieren, schweißen und messen die Bauteile.
Danach kam der wichtigste Teil der Besichtigungstour die ,, Endmontage‘‘. Sie wird auch ,, die Hochzeit‘‘ genannt, weil dort Fahrwerk, Motor und Karosserie vorwiegend vollautomatisch zusammengesetzt werden. Das war der krönende Abschluss der Opel-Tour. Der Ausflug sehr interessant und gut verständlich. Man konnte, als Schüler viel mitnehmen und auch Fragen stellen. Vor allem konnte man sehen, welche vielfältigen Arbeitsprozesse sich hinter einem fertiggestellten Automobil verbergen.
Daher bedanken wir uns für diesen informativen Tag bei einem der weltmarktführenden Autohersteller "Opel".
Magdalena Klose, Klasse 9b
Schülerinnen der Emil-von-Behring-Schule sammeln wichtige Erfahrungen im Alten-und Pflegeheim Elisabethenhof in Marburg
Im vierten Jahr in Reihenfolge waren Schülerinnen und Schüler der Emil-von-Behring-Schule im Ev. Altenhilfe- und Pflegezentrum Elisabethenhof in Marburg.
Zwei Wochen hatten insgesamt 10 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs der Schule die Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen zu sammeln. Alt und Jung sollten zusammengebracht werden, zum Wohle aller. So könnten vorhandene Berührungsängste auf beiden Seiten abgebaut und der ein oder andere Schüler mehr als bisher für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert werden. Das war die gemeinsame Intension von Margaretha Eidam, Heimleiterin des Elisabethenhofes, und Ronald Grieger, der an der EvB zuständig für den Bereich der Berufsorientierung ist. „Wenn Schule auf das Leben vorbereiten soll, so ist für uns hier ein großes Betätigungsfeld“, so Grieger.
In den gemeinsamen Vorbereitungen wurden die jungen Menschen während des Unterrichts durch Roland Teuber (Betriebsstellenleiter) auf die sensible Arbeit eingestimmt. Hier wurden erste Informationen ausgetauscht und Fragen der Schülerinnen beantwortet.
Direkt nach den Osterferien ging es dann los. Jeweils 10 Schülerinnen und Schüler der Schule wurden von Margaretha Eidam und Roland Teuber empfangen und vorgestellt. Die Vorbereitungen im Haus mit den Bewohnerinnen und Bewohnern hatte Irene Euker als Leiterin des Sozialen Dienstes übernommen. Von Beginn an war klar, dass die Jugendlichen im Bereich der Betreuung eingesetzt werden sollten. Alles war neu und fremd. Anreichungen bei der Nahrungsaufnahme, Begleitung im Haus und im Garten sowie Unterstützung im Tagesprogramm, wie beispielsweise bei Gesellschaftsspielen, sollten den Schwerpunkt der Tätigkeiten beinhalten. Neu war in diesem Jahr die Mitarbeit in der Tagespflege. Das schöne, neu umgestaltete ehemalige Hauptgebäude des Elisabethenhofes bietet genügend Platz für Gäste, die den Tag über gemeinsam hier verbringen möchten. Hier konnte jeweils eine Schülerin die Arbeit in der Tagespflege kennen lernen. Das Angebot der Tagespflege beinhaltet neben vielfältigen Angeboten zur Unterstützung und Förderung auch die Verpflegung, vom Frühstück bis zum Kaffee am Nachmittag.
Am Ende der zweiwöchigen Praktikumsphase zeigten sich Irene Euker und Roland Teuber zufrieden. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert und interesseiert. Sie haben gesehen, dass die Mitbewohner des Elisabethenhofes im Zentrum stehen. Die zuvor formulierten Ziele konnten erreicht werden.
Ähnlich positiv beurteilten dies auch die Schülerinnen und Schüler. Sie hatten viel Freude im Elisabethenhof und haben sich weitere Besuche fest vorgenommen.
R. Grieger
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Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Emil-von-Behring-Schule wieder im BBZ
Bereits zum vierten Mal besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Realschul- und Hauptschulklassen das Berufsbildungszentrum (BBZ) in Marburg. Das Berufswahl-Konzept der Emil-von-Behring-Schule beinhaltet eine enge Kooperation mit der IHK, der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und der Stadt Marburg im Bereich der Berufsorientierung. Lernen und Arbeiten im Berufsbildungszentrum in den Berufsfeldern Metall, Heizung Sanitär und Klima, KFZ, Friseur und Holz sowie des Maler- und Lackiererhandwerks standen für zwei Wochen auf dem Lehrplan und somit die Berufspraxis im Mittelpunkt.
So schraubten die Jugendlichen ein Autogetriebe auseinander und bauten es wieder zusammen. Im Metallbereich standen Feilen, Sägen und Bohren im Vordergrund. Dabei wurde unter anderem ein Gesellschaftsspiel hergestellt. Im Friseurbereich konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Übungsköpfen ausprobieren und so sehen, ob ihnen das Wickeln von Dauerwellen oder die Strähnentechnik leicht von der Hand gehen. Kennen lernen konnten die Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr das Angebot aus dem Berufsfeld Holz. Hier wurde ein Produkt (Tablett) hergestellt und dabei wichtige Arbeitstechniken geübt. Im Berufsfeld Sanitär, Heizung und Klima (SHK) waren insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler tätig. Hier wurde gelötet, geschraubt, Rohrverbindungen unterschiedlicher Art hergestellt und in einem Projekt der Schriftzug SHK nachgebaut. Zusätzlich wurde der Schriftzug noch mit Lichttechnik ausgestattet, sodass die Tafel auch als mehrfarbige Lampe verwendet werden kann. Herr Sontowski, Ausbilder für den Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik im BBZ, lobte das große Interesse der Schülerinnen und Schüler. Auch die gute Zusammenarbeit unter den Jugendlichen stellte er heraus. Dies war für Sontowski einer der Schlüssel zum Erfolg.
Viel Spaß hatten die Teilnehmer - wie in jedem Jahr - bei den Malern und Lackierern. Auch hier wurde wieder intensiv gearbeitet. Zunächst durfte jeder sein eigenes Bild entwerfen und später an einer großen Staffelei umsetzen.
Eingebettet ist das Projekt im BBZ in ein umfassendes Berufswahlkonzept an der Emil-von-Behring-Schule. Es beginnt bereits in Klasse 5, in der alle Schüler das 10-Finger- Schreibsystem erlernen, setzt sich in Klasse 6 mit Computerkursen fort. In Klasse 7 erfolgt eine umfangreiche Kompetenzfeststellung, bei der vor allem auf die Stärken der Schüler geschaut wird. In den 9. Klassen finden zwei Blockpraktika statt. Das zweite Praktikum wird an der EvB unmittelbar vor den Sommerferien durchgeführt. Manch einem gelang es deshalb, mit einem unterschriebenen Ausbildungsvertrag aus dem Praktikum zurückzukommen. „Das Ziel unseres Konzepts ist es, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet ihre Berufswahl treffen“, so Ronald Grieger, zuständig für den Fachbereich Arbeitslehre und somit auch für die Berufsorientierung an der EvB in Marburg.
R. Grieger
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Künstler begegnen dem Holz
Viele interessante, neue Eindrücke sammelten die Schüler/innen der Kunstklasse dieses Jahr auf den Ausflügen rund um das Holz. Gemeinsam mit Herrn Honig vom Jugendwaldheim startete die erste Unternehmung in den nahegelegenen Forst, wo wir einem Förster und einem Forstwirtschaftsmeister bei der Arbeit zusehen durften. Die Kinder lernten, dass Bäume sich gegenseitig den Platz wegnehmen. Dazu ließ der freundliche Förster die Schülerinnen und Schüler selbst einen Wald darstellen. Während die eine Schülerin nun den besonderen Schutz des Försters erhielt, mussten andere Schüler weichen. Diese Erklärung war leicht zu verstehen und nun verstanden die Schüler/innen auch schnell die Zeichen auf den Bäumen, die dem Forstwirtschaftsmeister signalisieren, welchen Baum er fällen soll. Schließlich folgte die eindrucksvolle Fällung einer ca. 30 Meter hohen Buche.
Auch danach kamen wieder Zeichen ins Spiel, denn der Forstwirtschaftsmeister übermittelt dem Förster die von ihm erhobenen Maße des gefällten Baumes, indem er mit der Motorsäge Zeichen in der Rinde hinterlässt.
Daher kommt also auch das täglich unter unseren Händen liegende Papier. Aber wir bleiben noch einmal bei dem Werkstoff Holz. Am dritten Tag durften die Schüler/innen nun selbst Hand anlegen, es wurde geschraubt, gesägt und geklebt und geschmirgelt. Leider ging die Zeit viel zu schnell um, denn natürlich, einige haben hier ihre ersten Erfahrungen gesammelt und „Sägemehl“ gerochen. Wir hoffen, dass sich bald weitere Gelegenheiten bieten, dem Holz neue Formen zu geben.
Heide Kuhn

Der Physik – und Technikkurs der Emil-von-Behring-Schule besuchte
Der WP-Kurs 9 Physik- und Technik besuchte am 17.11.2015 die Fa. Meissner in Wallau. Die Fa. Meissner AG beschäftigt 400 Mitarbeiter an den Standorten Wallau und Kushan/China. Diese entwickeln, konstruieren und bauen Werkzeuge und Formen für nahezu alle führenden Automobilhersteller der Welt.
Zunächst stellte uns Ausbildungsleiter Timo Schwedler die Historie der Firma vor. Meissner besteht seit 1922 und ist seit Ende der neunziger Jahre eine AG, bei der der größte Teil der Mitarbeiter Teilhaber sind. Nach einer kleinen Fragerunde, in der insbesondere Fragen zur Ausbildung und Praktika geklärt wurden, luden die Auszubildenden zu einem kleinen Imbiss.
Dann begannen wir den Rundgang durch die Fa. Wir informierten uns in der Planungsabteilung und Herr Schwedler erklärte in den Produktionshallen die Gießformtechnik an Motorblockformen und die Blasformtechnik an Benzintankformen.
Abschließend konnten die Schüler ihr praktisches Geschick bei Drahtbiegeübungen und ihr räumliches Vorstellungsvermögen, bei Testaufgaben verschiedenster Art zeigen. Gerade das räumliche Vorstellungsvermögen ist für die Ausbildungsgänge bei der Meissner AG- Werkzeugmechaniker, technischer Modellbauer, Zerspanungsmechaniker und technischer Produktdesigner- eine wichtige Kompetenz.
Mit kleinen Werbegeschenken im Gepäck verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und dankten ihnen für einen äußerst informativen Nachmittag.
R. Berghöfer
Unterwegs in Sachen Hightech bei der Fa. Schneider
Am 30.4.2015 besuchte die R10b im Rahmen des Politik- und Wirtschaftsunterrichtes eines der vielen innovativen deutschen Unternehmen im Bereich Maschinenbau. Die Fa. Schneider GmbH & Co. KG, die
Gunter Schneider 1986 gründete, ist heute eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung und Entwicklung von Maschinen für die Brillen- und Präzisionsoptik-Industrie. Sie beschäftigt weltweit ca. 400 Mitarbeiter und hat neben dem Stammwerk in Steffenberg Niederlassungen in den USA, China , Thailand und Brasilien.
Zunächst stellten uns zwei Mitarbeiter die Firma, ihr Geschäftsmodell, sowie die Ausbildungsmöglichkeiten im Hause vor. Nach einer Fragerunde folgte ein Rundgang durch die Fertigungshallen und die Entwicklungsabteilung. Hierbei konnten die Schüler an konkreten Beispielen erkennen, wie wichtig es für die Berufsvorbereitung ist, in der Schule im Team zu arbeiten und zu lernen, komplexe Aufgaben zu lösen. Drei ehemalige Schüler unserer Schule, die z.Z. eine Ausbildung absolvieren oder bereits erfolgreich abgeschlossen haben, begrüßten uns während des äußerst informativen Rundgangs.
Abschließend lud uns die Fa. Schneider zu einem leckeren Mittagsessen in der Kantine ein. Wir dankten dem Firmenchef Herrn Schneider und seinen kompetenten Mitarbeitern für die gelungene Informationsveranstaltung. Der seinerseits war erfreut über unser Interesse an seiner Firma.
R. Berghöfer
Die Klasse 6bF auf Fahrt nach Frankfurt
Um 9 Uhr morgens haben wir uns am Marburger Hauptbahnhof getroffen, um gemeinsam nach Frankfurt zu fahren. Im Zoo angekommen haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt. Alle sind direkt zu den Löwen gerannt. Es gab aber noch vieles mehr zu sehen, denn der Frankfurter Zoo ist ein echtes Paradies mit sehr schönen Tieren und schöner Natur. An dem kleinen See hat man sich sehr entspannt gefühlt. Besonders beeindruckend war auch das Nachthaus. Es war ein schönes Gefühl, die Tiere live zu sehen und nicht nur im Fernseher. Bären, Flamingos Kamele, Lamas und Wasserschildkröten, Giraffen jeder hatte seinen persönlichen Favoriten. Vor dem Tiger bekam man sehr Angst, denn er war nur 5 cm von einem entfernt hinter einer echt dünnen Glasscheibe
Man hat sich gefühlt, als wäre man mitten in der Natur aber in Wirklichkeit war man mitten in Frankfurt. Einfach bezaubernd. Viele nahmen sich ein Andenken aus dem Zoo-shop mit.
Nachdem wir im Zoo waren, fuhren wir mit der U-Bahn zur Zeil, das ist eine lange Straße, wo nur Geschäfte sind. Wir durften in kleineren Gruppen losziehen. Alle waren in mehreren Läden und kamen rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt, einem schönen Brunnen. Eine Mitschülerin war schon etwas früher dort und setzte sich gemütlich auf die Stufen des Brunnens. Ein paar Minuten später kam ein Mann, der uns Zettel austeilte. Er wollte, dass wir ihm Geld geben sollen, weil seine Tochter arm wäre. Währenddessen schlich sich ein anderer Mann an die Tasche der Mitschülerin und klaute ihr Handy. Wir bemerkten es natürlich zuerst nicht. Doch dann suchte sie ihr Handy und sah plötzlich jemanden, der etwas Pinkes einsteckte. Sie rannte zu ihm hin und sagte: „Geben Sie mir mein Handy zurück.“ Zuerst leugnete der Mann, dann verlangte er 10 Euro von der Mitschülerin. Sie bekam ihr Handy wieder. Ein anderer Mann, der das ganze beobachtet hatte, kam aber zu Hilfe und so bekam sie auch ihr Geld wieder.
Danach gingen wir noch alle zusammen zum Römer und zur Paulskirche.
Der Tag war einfach nur cool.
Von Ferhat Barcin, Melanie Gehrmann, Pia Drusel und Silas Otto, Klasse 6b
Aktuelle Beiträge
Tolle Klassenfindungstage 2026 im Stadtwald
Alle neuen 5. Klassen der EvB verbringen in den ersten Schulwochen drei Tage im Stadtwald, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. So auch die 5a, die von Mittwoch bis Freitag jeweils mit dem Bus zum Platz der Weißen Rose fuhr, um von dort zu Fuß zum Stadtwaldgelände zu spazieren.
Dort wurde die Klasse bereits von Mareike und Patrick von der Marburger Jugendförderung erwartet. Die beiden hatten eine bunte Auswahl an spannenden Aufgaben und Spielen vorbereitet – sowohl für Kleingruppen als auch für die Klasse als Gemeinschaft.
Die Verpflegung kam aus der Schulcafeteria und wurde am Mittwoch und Donnerstag mittags bis in den Stadtwald geliefert. Die ersten beiden Tage gingen bis in den Nachmittag hinein. Am Freitag wurde noch gemeinsam gegrillt, bevor der letzte Tag mittags endete.
Es war schön zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler der 5a nach und nach in immer größeren Gruppen zusammenarbeiteten und dabei lernten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zunehmend als gemeinsame Klasse wahrzunehmen.
Schade, dass die drei Tage so schnell vorübergingen. Nun steht wieder „richtiger“ Unterricht mit Mathe, Deutsch und Englisch auf dem Plan. Doch gerade dafür haben sich die drei Tage im Stadtwald gelohnt: Die Klasse hat gelernt, sich als Gemeinschaft zu erleben und erfahren, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.
M. Brauer
Sommerfest der Grundschule 2026
Am 04.09.2026 fand an unserer Schule ein Schulfest statt. Nachdem wir Kinder das Fest mit einem gemeinsamen Lied eröffnet hatten, durften wir verschiedene Spiel- und Bastelstationen ausprobieren, die von den Eltern betreut wurden.
Bei einem Keksglas konnte man schätzen, wie viele Kekse sich darin befinden. Am Ende wurde bekannt gegeben, wer am nächsten an der richtigen Zahl lag. Der Gewinner durfte dann das Keksglas mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr haben sogar zwei Kinder die richtige Anzahl geschätzt.
Besonders lecker war auch das große Büfett, für das viele Familien etwas mitgebracht haben. Wir haben uns natürlich auch sehr über das gute Wetter gefreut und hatten gemeinsam einen richtig schönen Tag.
Von Sarah und Danisha aus der 4. Klasse
Ruder-AG der EvB wieder auf der Lahn unterwegs
Jeden Mittwoch nach der 6. Stunde trifft sich die Ruder-AG der EvB am Bootshaus des Marburger Rudervereins in Gisselberg.
Bereits der zweite Termin hat stattgefunden, und die neuen Mitglieder aus den 5. und 6. Klassen haben schnell gelernt, wie man ein Ruderboot bewegt. Der richtige Umgang mit den Skulls und den Rollsitzen ist schnell erlernt – und danach kann man das Dahingleiten auf der Lahn bei schönem Spätsommerwetter genießen.
Zunächst wird in den gutmütigen, breiten Gig-Booten geübt. Sobald der Bewegungsablauf sitzt und die nötige Balance gefunden ist, geht es in den schmaleren Rennbooten weiter …
Frau Hindemith und Herr Brauer freuen sich über die neuen Schülerinnen und Schüler, die Interesse am Rudern haben. Gerne können noch weitere Schülerinnen und Schüler vorbeikommen und unter ihrer Anleitung eine erste Ruderpartie ausprobieren.
M. Brauer
Veranstaltungen zur Sonnenfinsternis am 12. August 2026
Zur Einstimmung auf die partielle Sonnenfinsternis kurz nach Beginn des Schuljahres 2026/27 fanden an der Emil-von-Behring-Schule zwei besondere Veranstaltungen statt.
Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie der Jahrgänge 5 bis 8 war ein mobiles Planetarium zu Gast. Das Team des Darmstädter „Lernarium“ errichtete in der Turnhalle eine aufblasbare Kuppel, in der jeweils bis zu 30 Schülerinnen und Schüler Platz fanden. Genau wie in einem stationären Planetarium wurden Sternbilder und Planetenkonstellationen mithilfe eines Projektors an die gewölbte Kuppeldecke projiziert. So konnten die Geheimnisse des Sternhimmels anschaulich und eindrucksvoll erklärt werden. Im Mittelpunkt der jeweils 45-minütigen Vorführung stand natürlich die bevorstehende Sonnenfinsternis.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 fand ein Vortrag im historischen Turnegarten, der Mediathek der Schule, statt. Dazu hatte die Schule einen ausgewiesenen Experten der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen eingeladen. Dr. Reiner Euler, Mitglied des Fachbereichs Mathematik, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Astronomie. Er ist unter anderem der Konstrukteur der Sonnenuhr, die Besucherinnen und Besucher vor dem Mathematikum in Gießen bestaunen können.
In seinem Vortrag nahm Dr. Euler die Schülerinnen und Schüler der bis auf den letzten Platz gefüllten Mediathek mit auf eine spannende Reise – von den ersten Finsternisberechnungen der Antike bis hin zu modernen NASA-Animationen. Warum gibt es nicht jeden Monat eine Sonnenfinsternis? Weshalb ist sie nicht überall auf der Erde gleichzeitig zu beobachten? Warum sind manche Sonnenfinsternisse ringförmig, andere total, partiell oder sogar hybrid? Und was verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Saros-Zyklus? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortete Dr. Euler anschaulich und verständlich. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Rolle die Mathematik für das Verständnis der Bewegungen von Erde, Mond und Sonne spielt.
Zum Abschluss seines Vortrags stellte Dr. Euler den berühmten „Canon der Finsternisse“ des österreichischen Astronomen Theodor von Oppolzer vor. Oppolzer berechnete bereits im 19. Jahrhundert – lange vor der Erfindung von Taschenrechnern und Computern – rund 8.000 Sonnenfinsternisse und 5.200 Mondfinsternisse. Bereits damals berechnete er auch die Sonnenfinsternis des Jahres 2026. Seine Vorhersage weicht von den heutigen, computergestützten Berechnungen lediglich um wenige Minuten ab – eine beeindruckende wissenschaftliche Leistung, die bis heute Bewunderung hervorruft.
M. Brauer
Die partielle Sonnenfinsternis über dem Marburger Schloss, aufgenommen gegen 20.00 Uhr durch ein Sonnenteleskop.
Großartiger Erfolg für den guten Zweck: 510 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder
Traditionen muss man pflegen – besonders, wenn sie so viel bewirken! Auch in diesem Schuljahr hat der Wahlpflichtkurs (WP) Soziales Lernen der Jahrgangsstufe 7 an der Emil von Behring Schule in Marburg wieder sein Engagement unter Beweis gestellt und eine Spendenaktion zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. auf die Beine gestellt.
Mit viel Einsatz, Teamgeist und Kreativität organisierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktionen im Schulalltag: Durch den Verkauf von Crêpes und Eis sowie das liebevolle Basteln und Verkaufen von Schmuckketten für den Weihnachtsmarkt konnte die stolze Summe von 510 Euro gesammelt werden.
Frau Gründel von der Elterninitiative besuchte unsere Schule, um den Spendenbetrag persönlich entgegenzunehmen. Sie bedankte sich herzlich bei den Siebtklässlern für ihren großartigen Einsatz und betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Arbeit mit den betroffenen Familien ist.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses, an alle fleißigen Helferinnen und Helfer sowie an die gesamte Schulgemeinde für die Unterstützung. Frau Gründel freut sich schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
B. Schnell
Kollegium im Schuljahr 2026/27
Kollegium
Nicole Aßmann-Brocke; Sarah Althaus; Medja Basak; Alexander Baumeister; Philipp Becker; Christian Benda; Anja Blaufuß; Linda Bösser; Karl Michael Brauer; Gabriele Busch; Petra Cardillo; Melanie Damm; Sabine Döringer; Wolfgang Fett; Susanne Fey; Matthias Gawlina; Marc André Goldberg; Miriam Mattheja Goldberg; Axel Herbst; Inga Hindemith; Jacqueline Kaufmann; Daniel Klose; Fabian Kosmanek; Sebastian Linsel; Sonia Maggio; Gerlinde Mitschke; Sona Mohammadi; Rica Polat; Lena Prill; Christoph Pustelnik; Stefan Rautenberg; Daniel Rey; Moritz Romang; Gerd Schiebl; Herwig Schmücker; Alessandra Schneider; Birgit Schnell; Ina Schröder; Hanna Schütz; Konrad Simon; Jörg Wege; Ulrich Biskamp; Franziska Debus (UBUS); Verena Haack (UBUS); Mareike Schneider (Soz. Pä); Sandra Berg (BFZ); Klaus Hemberger-B. (BFZ); Iris Hoffmann (BFZ); Amelie Hirsch (BFZ); Karl-Heinrich Koch; Claudia Forster
Referendare
Hendrik Engelhardt; Berfin Köse; Sanem Sue Talay; Zoe Zwingenberger
Betreuung 1–4 Kl.
Dagmar Winkelmann; Anke Steininger; Petra Becker
Verwaltung
Sina Müller; Paola Velez; Hakki Kolat





























