Mit dem Mädchentreff im Eispalast
Das Jahr 2015 startete für die Mädchen des Mädchentreffs mit einem Highlight. Die Jugendförderung der Stadt Marburg schenkte uns Freikarten für den Eispalast, wo wir sehr viel Spaß hatten. Insgesamt verbrachten 9 Mädchen und Frau Schneider und Frau Braun (eine Mitarbeiterin) den Mittwochnachmittag dort. Besonders schön war auch, dass ein Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin der Jugendförderung gerade dort waren und den Mädchen ein paar Tricks zeigenkonnten. Insgesamt ein schöner Nachmittag.
M. Schneider
Schüler der EvB treffen Filmregisseuer

Im Rahmen des Jugendfilmfestivals "Final Cut" besuchte die Klasse 5a der EvB das Marburger Cineplex und sah sich den Film "Finn" an. Nach der Vorführung des ca. 90 minütigen Kinderfilms bestürmten die Schülerinnen und Schüler den Regisseur Frans Weisz, der extra zum Filmfestival nach Marburg angereist war, mit Fragen. Ganz offensichtlich ist es ihm gelungen mit seinem Film die Kinder zu begeistern und auf intelligente und liebevolle Weise eine spannende, überraschende und vielschichtige Geschichte zu erzählen. Nach dem Interview ließen sich die Schülerinnen und Schüler noch ein Autogramm auf ihre Kinokarte schreiben, um es in ihrem Freunde-Album zur Erinnerung aufzuheben.
M. Brauer

Entdeckungsreise zum Holz
Ein Projekt der 5. Klassen in Zusammenarbeit mit dem Jugendwaldheim Roßberg

Wie wird eigentlich Holz geerntet, auf welchem Weg gelangt es ins Sägewerk, welche Maschinen gibt es in einer Schreinerei und welche Arbeitsschritte sind nötig, um ein Möbelstück anzufertigen? All diesen Fragen konnten die Schüler der 5. Klassen kürzlich in einem dreitägigen Projekt nachspüren.
Der erste Ausflug führte in den Stadtwald, wo Herr Zilm, der Förster und ein Forstwirt die Klasse empfingen und zunächst ihre Arbeit im Wald erläuterten. Anschließend wurde eine 70-jährige Eiche ausgewählt und die Kinder konnten miterleben, wie der Baum fachmännisch gefällt wurde. Nachdem der Baum entastet und vermessen worden war, durften die starken Kinder den Stamm in einer Gemeinschaftsaktion an den Wegesrand rücken. Zum Schluss erhielt jedes Kind eine eigene Baumscheibe.
Am zweiten Tag besichtigten die Klassen die Schreinerei der Lebenshilfe. Herr Boßhammer, der Leiter der Schreinerei, erklärte alle Arbeitsschritte zur Herstellung eines Regals. Beim Schleifen, Nageln und Kleben durften die Kinder selbst Hand anlegen. Besonders beeindruckend waren die großen Maschinen, aber ebenso die Menschen, die dort arbeiten, denn es waren alles Menschen mit Behinderung.
Der dritte Tag führte in das Jugendwaldheim Roßberg. Jetzt konnten die Kinder selbst mit Holz in der Werkstatt arbeiten, was ihnen riesigen Spaß machte. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Sie sind am Tag der offenen Tür am 7.1.2014 im Biologieraum ausgestellt.
Mehr Bilder von der Entdeckungsreise zum Holz gibt es in der Galerie...
Frauke Derx
Ein Besuch in der Saalburg
An ein sonnigen Tag, Anfang Juni, veranstalte die Jahrgangstufe 6 der Emil-von-Behring-Schule eine Fahrt zur Saalburg.

Kurz nach acht fuhren wir los, in einer knappen Stunde waren wir schon da. Zuerst liefen wir zum Limes. Der Limes war in der Zeit vom 1. bis 6. Jarhundert nach Chr. die nördliche Grenze des römischen Reich. In der Nähe der Saalburg kann man noch heute den Erdwall der befestigten Grenzmauer erkennen. Damit man es sich besser vorstellen kann, wurde auch ein kurzes Stück der Pallisaden nachgebaut.

Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Beide Gruppen bekamen ein Führer, der ihnen die Saalburg näher zeigte. Wir sahen die Mannschaftsunterkünfte der römischen Soldaten und die Grundmauern der vor dem eigentlichen Kastell gelegenen Häuser. Dort haben die Familien der Soldaten gelebt. Besonders ausführlich bekamen wir die vielen verschiedenen Gottheiten der Römer mit ihren jeweiligen Aufgaben erklärt. Die große Halle in der Mitte der Anlage hat der Saalburg ihren Namen gegeben.

Nach der Führung hatten wir Pause, so dass wir uns was zu essen und trinken kaufen konnten. Zuletzt schauten wir uns noch ein kleinen Film an und machten eine Wanderung um die ganze Anlage. Gegen eins fuhren wir dann wieder in die Schule zurück, so dass jeder rechtzeitig zu seinem Bus kam. Schnell war der spaßige und interessante Ausflug vorbei gegangen.

Mahid Ilyas, Klasse 6a
In der Steinzeit gab's auch Winter!
Als wir von Peter Honig den Termin für unser Steinzeitprojekt in Rossberg bekamen, wurden die Gesichter zunächst lang. Mitten im Winter – geht das denn überhaupt? Es geht und zwar sogar richtig gut...
Pünktlich um 9.00 Uhr stand die Klasse 6aF vor dem Jugendwaldheim in Rossberg. Schüler und Lehrer waren dick in warme Winterkleidung eingepackt. Die Winterschuhe standen bis über die Knöcheln im Schnee. Hier und da flogen Schneebälle zwischen der wartenden Schülerschar hin und her. Alle waren gespannt, wie dass jetzt mit der Steinzeit werden würde.
Nach einer Begrüßung wurden wir alle in die Steinzeithöhle gebeten. Im Licht einer einzigen kleinen Flamme saßen wir im Kreis und wurden mit leisen Flötentönen auf das Kommende eingestimmt. Alle weiteren Informationen zum Ablauf des Tages wurden in einer Geschichte verpackt vorgetragen – gespannt hörten alle bis zum Ende zu.
Danach kam Bewegung in die ganze Sache. Das war auch gut so, denn inzwischen waren wir alle ordentlich durchgefroren. Um etwas gegen die kalten Glieder zu unternehmen, musste Feuer her. Doch bevor das erste Feuer brennen kann, wird Brennholz benötigt. Also zogen alle aus, um im nahen Wald nach trockenem Holz zu suchen. Jetzt wurde uns schnell warm. Wer einen trockenen Buchenstamm durch den tiefen Schnee zieht, der friert nicht mehr.
Anschließend teilte sich die „Steinzeithorde“ wie abgesprochen auf. Es gab die Feuerhüter, Holzholer, Hüttenbauer, Werkzeugbauer und ganz wichtig, die Essenkocher.
Jeder ging seiner Aufgabe mit Engagement nach, und der Vormittag wie nichts vorbei.
Nach Erledigung der Aufträge, trafen sich alle an der winterlichen Feuerstelle und bekamen von den Essenkochern eine leckere Mahlzeit, bestehend aus auf Feuer gebackenen Fladenbroten, Nüssen und Trockenobst. Dazu gab es heißen Tee mit Honig aus Kräutern, die im Sommer gesammelt worden waren.
Nach der Mahlzeit wurden die Ergebnisse der anderen Gruppen vorgestellt. Die Werkzeugmacher konnten einen funktionsfähigen Flitzebogen präsentieren, die Hüttenbauer eine Hütte aus Ästen und den Feuerhütern war es gelungen, etwas vom Lagerfeuer zur Hütte zu tragen, damit auch dort ein wärmendes Feuer prasseln konnte.
Schnell war es 14.00 Uhr geworden und der Tag in der Steinzeit ging vorüber. Klassensprecherin Julia Klinge bedankte sich beim Team des Jungendwaldheims für den spannenden Vormittag und mit dem Bus ging es zurück in die Zivilisation.
Die Steinzeit hat an jedem von uns Spuren hinterlassen. Sicherlich müssen alle Kleidungsstücke umgehend in die Waschmaschine. Zum einen wegen der deutlich sichtbaren Spuren aus der Steinzeit, zum anderen wegen des strengen Lagerfeuergeruchs – jedenfalls fuhr unser Busfahrer trotz der Kälte mit leicht geöffnetem Seitenfenster...
M. Brauer
Religionskurs der Klasse 7 besucht die Synagoge in der Liebigstraße

Nachdem wir uns im Unterricht intensiv mit dem Judentum befasst hatten, besuchten wir die Synagoge in der Liebigstraße, wo uns Herr Orbach begrüßte.
Bevor wir die Synagoge betreten durften, mussten sich die Jungen und durften sich die Mädchen eine Kipa auf den Kopf setzen.
Herr Orbach erzählte uns viel über die Synagoge und das Judentum. So erfuhren wir, dass die Erde, die man gleich am Eingang in einer Glasvitrine sehen kann, von dem Platz vor der Klagemauer in Jerusalem stammt. Höhepunkt war natürlich, als er den Thoraschrank öffnete. Er zeigte uns verschiedene Schofaroth. Das sind Widderhörner, die besonders am jüdischen Neujahrfest geblasen werden. Es war gar nicht so leicht, einen Ton zu erzeugen. Besonders interessiert hat uns natürlich die Thorarolle. Herr Orbach zeigte uns, dass sie aus verschiedenen Pergamentstreifen, die von koscheren Tieren stammen, zusammengenäht ist. Pergament riecht übrigens nicht gut, wie wir bei einer Geruchsprobe feststellen konnten. Außerdem zeigte er uns die Federkiele, mit denen die Texte auf das Pergament geschrieben werden. Da dies eine anstrengende Arbeit ist, können Thorarollen mehrere Zehntausend Euro kosten.
Am Ende beantwortete Herr Orbach noch unsere vorbereiteten Fragen. So erfuhren wir, dass die meisten Juden in Marburg Vegetarier sind, damit sie keine zwei Kühlschränke brauchen. Denn aus dem Unterricht wussten wir, dass Juden „Milchiges“ und „Fleischiges“ nicht zusammen essen dürfen. Also keine Pizza mit Salami.
Nach einem interessanten Gespräch machten wir uns auf den Heimweg.
Sabine Karbus
Landwirtschaft früher und heute
Fächerübergreifendes Projekt der Klassen 6a,b,c zum Thema: „Landwirtschaft früher und heute“

In der Woche vom 12.3. – 16.3. 2012 führten die Klassen 6 ein die Fächer Biologie und GL übergreifendes Projekt zum Thema: „Landwirtschaft früher und heute“ durch. Dazu wurde im Unterricht theoretisches Wissen in Gruppen erarbeitet und präsentiert. Höhepunkt des Projekts war aber in allen Klassen der Besuch von jeweils zwei landwirtschaftlichen Betrieben. Woher kommen eigentlich unsere Lebensmittel, die wir täglich konsumieren? Wie sieht der Alltag eines Landwirtes aus? Wie werden die Tiere gehalten? Wie viel Liter Milch gibt eine Kuh pro Tag? Was bekommen Landwirte für einen Liter Milch, was bezahlen wir im Geschäft dafür? …. Viele Fragen der Schüler wurden von den sehr gastfreundschaftlichen Landwirten beantwortet. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür!
Der folgende Schultag stand dann ganz der Auswertung des Projekts zur Verfügung. Krönender Abschluss war das gemeinsame Essen von selbst hergestelltem Kräuterfrischkäse, selbst hergestellter Butter mit Pellkartoffeln und dazu Hausmacherwurst der Familie Bamberger und ein Melkwettbewerb.

Tobias Bamberger, Klasse 6aF, berichtet von dem erlebnisreichen Tag auf dem Hof seiner Familie in Dilschhausen:
Ein Tag auf dem Bauernhof
Hallo, mein Name ist Tobias und ich lebe mit meiner Familie: Opa Hannes, Papa, Mama und meinen zwei Schwestern auf dem „Majischhof“ in Dilschhausen.
Der Hof ist 400 Jahre alt und den Namen Bamberger tragen wir schon acht Generationen. Am 15.3.2012 besuchte mich meine Klasse, die 6aF der EvB. Während wir den Hof und die Stallungen besichtigten, stellten wir meinen Eltern viele Fragen, z.B. Welche Tiere leben auf dem Hof? Antwort: 10 Mutterkühe, Charolais, Fleckvieh, 1 Bulle, 3 Kälber, 1 Pferd, 1 Kaninchen, 8 Hühner, 6 Rinder, 1 Katze, 14 Schweine.
Was baut ihr für Getreide an? Antwort: Hafer, Gerste, Raps, Weizen, Mais

Womit werden die Kühe gefüttert? Antwort: Maissilage, Grassilage, Heu, geschrotetes Getreide, Futterkalk.
Welche Maschinen gibt es auf dem Hof? Antwort: 4 Schlepper, Ladewagen, Anhänger, Heumaschine, Pflug, Krubber, Walze, Kreiselmähwerk, Düngerstreuer, Miststreuer.
Wie groß ist euer Hof? Antwort: 20 ha Felder und Wiesen, 20 ha Wald.
Die Fragen: Was ist Biestmilch? Oder. Was ist Silage? wurden auch beantwortet.
Die Kinder konnten alle Tiere anfassen und streicheln. Viele hatten noch nie eine richtige Kuh oder ein lebendes Schwein gesehen, berührt und gerochen. Viel Spaß hatten die Kinder mit dem Hofhund Ronja, der „dicken Katze“ und dem Pferd Gismo. Zum Abschluss des Tages schauten wir uns noch den Hof der Familie Platt im Dorf an. Dort gibt es riesige schwarzbunte Milchkühe und die XXL Muttersauen mit ihren süßen Ferkeln zu bestaunen.

Umwelt verstehen - die R 10b auf Exkursion

Das Bild zeigt die R10b vor dem Kühlturm von Block IV des Kraftwerkes Staudinger.
Lernen an außerschulischen Lernorten ist ein wichtiger Baustein unseres Schulprogrammes. Deshalb erkundete die R10b mit Physiklehrer Rainer Berghöfer am 08.11.2011 das Steinkohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg. Dem Einführungsvortrag durch den Öffentlichkeitsreferenten Herrn Wahl und einem Informationsfilm der Fa. EON zum Thema Stromerzeugung in Kraftwerken folgte der mit Spannung erwartete Rundgang durch das Kraftwerk. Danach zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckt, welche Technik und Logistik notwendig ist, uns mit dem lebensnotwenigen Strom zu versorgen.
Von: Rainer Berghöfer
Aktuelle Beiträge
Tolle Klassenfindungstage 2026 im Stadtwald
Alle neuen 5. Klassen der EvB verbringen in den ersten Schulwochen drei Tage im Stadtwald, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. So auch die 5a, die von Mittwoch bis Freitag jeweils mit dem Bus zum Platz der Weißen Rose fuhr, um von dort zu Fuß zum Stadtwaldgelände zu spazieren.
Dort wurde die Klasse bereits von Mareike und Patrick von der Marburger Jugendförderung erwartet. Die beiden hatten eine bunte Auswahl an spannenden Aufgaben und Spielen vorbereitet – sowohl für Kleingruppen als auch für die Klasse als Gemeinschaft.
Die Verpflegung kam aus der Schulcafeteria und wurde am Mittwoch und Donnerstag mittags bis in den Stadtwald geliefert. Die ersten beiden Tage gingen bis in den Nachmittag hinein. Am Freitag wurde noch gemeinsam gegrillt, bevor der letzte Tag mittags endete.
Es war schön zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler der 5a nach und nach in immer größeren Gruppen zusammenarbeiteten und dabei lernten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zunehmend als gemeinsame Klasse wahrzunehmen.
Schade, dass die drei Tage so schnell vorübergingen. Nun steht wieder „richtiger“ Unterricht mit Mathe, Deutsch und Englisch auf dem Plan. Doch gerade dafür haben sich die drei Tage im Stadtwald gelohnt: Die Klasse hat gelernt, sich als Gemeinschaft zu erleben und erfahren, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.
M. Brauer
Sommerfest der Grundschule 2026
Am 04.09.2026 fand an unserer Schule ein Schulfest statt. Nachdem wir Kinder das Fest mit einem gemeinsamen Lied eröffnet hatten, durften wir verschiedene Spiel- und Bastelstationen ausprobieren, die von den Eltern betreut wurden.
Bei einem Keksglas konnte man schätzen, wie viele Kekse sich darin befinden. Am Ende wurde bekannt gegeben, wer am nächsten an der richtigen Zahl lag. Der Gewinner durfte dann das Keksglas mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr haben sogar zwei Kinder die richtige Anzahl geschätzt.
Besonders lecker war auch das große Büfett, für das viele Familien etwas mitgebracht haben. Wir haben uns natürlich auch sehr über das gute Wetter gefreut und hatten gemeinsam einen richtig schönen Tag.
Von Sarah und Danisha aus der 4. Klasse
Ruder-AG der EvB wieder auf der Lahn unterwegs
Jeden Mittwoch nach der 6. Stunde trifft sich die Ruder-AG der EvB am Bootshaus des Marburger Rudervereins in Gisselberg.
Bereits der zweite Termin hat stattgefunden, und die neuen Mitglieder aus den 5. und 6. Klassen haben schnell gelernt, wie man ein Ruderboot bewegt. Der richtige Umgang mit den Skulls und den Rollsitzen ist schnell erlernt – und danach kann man das Dahingleiten auf der Lahn bei schönem Spätsommerwetter genießen.
Zunächst wird in den gutmütigen, breiten Gig-Booten geübt. Sobald der Bewegungsablauf sitzt und die nötige Balance gefunden ist, geht es in den schmaleren Rennbooten weiter …
Frau Hindemith und Herr Brauer freuen sich über die neuen Schülerinnen und Schüler, die Interesse am Rudern haben. Gerne können noch weitere Schülerinnen und Schüler vorbeikommen und unter ihrer Anleitung eine erste Ruderpartie ausprobieren.
M. Brauer
Veranstaltungen zur Sonnenfinsternis am 12. August 2026
Zur Einstimmung auf die partielle Sonnenfinsternis kurz nach Beginn des Schuljahres 2026/27 fanden an der Emil-von-Behring-Schule zwei besondere Veranstaltungen statt.
Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie der Jahrgänge 5 bis 8 war ein mobiles Planetarium zu Gast. Das Team des Darmstädter „Lernarium“ errichtete in der Turnhalle eine aufblasbare Kuppel, in der jeweils bis zu 30 Schülerinnen und Schüler Platz fanden. Genau wie in einem stationären Planetarium wurden Sternbilder und Planetenkonstellationen mithilfe eines Projektors an die gewölbte Kuppeldecke projiziert. So konnten die Geheimnisse des Sternhimmels anschaulich und eindrucksvoll erklärt werden. Im Mittelpunkt der jeweils 45-minütigen Vorführung stand natürlich die bevorstehende Sonnenfinsternis.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 fand ein Vortrag im historischen Turnegarten, der Mediathek der Schule, statt. Dazu hatte die Schule einen ausgewiesenen Experten der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen eingeladen. Dr. Reiner Euler, Mitglied des Fachbereichs Mathematik, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Astronomie. Er ist unter anderem der Konstrukteur der Sonnenuhr, die Besucherinnen und Besucher vor dem Mathematikum in Gießen bestaunen können.
In seinem Vortrag nahm Dr. Euler die Schülerinnen und Schüler der bis auf den letzten Platz gefüllten Mediathek mit auf eine spannende Reise – von den ersten Finsternisberechnungen der Antike bis hin zu modernen NASA-Animationen. Warum gibt es nicht jeden Monat eine Sonnenfinsternis? Weshalb ist sie nicht überall auf der Erde gleichzeitig zu beobachten? Warum sind manche Sonnenfinsternisse ringförmig, andere total, partiell oder sogar hybrid? Und was verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Saros-Zyklus? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortete Dr. Euler anschaulich und verständlich. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Rolle die Mathematik für das Verständnis der Bewegungen von Erde, Mond und Sonne spielt.
Zum Abschluss seines Vortrags stellte Dr. Euler den berühmten „Canon der Finsternisse“ des österreichischen Astronomen Theodor von Oppolzer vor. Oppolzer berechnete bereits im 19. Jahrhundert – lange vor der Erfindung von Taschenrechnern und Computern – rund 8.000 Sonnenfinsternisse und 5.200 Mondfinsternisse. Bereits damals berechnete er auch die Sonnenfinsternis des Jahres 2026. Seine Vorhersage weicht von den heutigen, computergestützten Berechnungen lediglich um wenige Minuten ab – eine beeindruckende wissenschaftliche Leistung, die bis heute Bewunderung hervorruft.
M. Brauer
Die partielle Sonnenfinsternis über dem Marburger Schloss, aufgenommen gegen 20.00 Uhr durch ein Sonnenteleskop.
Großartiger Erfolg für den guten Zweck: 510 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder
Traditionen muss man pflegen – besonders, wenn sie so viel bewirken! Auch in diesem Schuljahr hat der Wahlpflichtkurs (WP) Soziales Lernen der Jahrgangsstufe 7 an der Emil von Behring Schule in Marburg wieder sein Engagement unter Beweis gestellt und eine Spendenaktion zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. auf die Beine gestellt.
Mit viel Einsatz, Teamgeist und Kreativität organisierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktionen im Schulalltag: Durch den Verkauf von Crêpes und Eis sowie das liebevolle Basteln und Verkaufen von Schmuckketten für den Weihnachtsmarkt konnte die stolze Summe von 510 Euro gesammelt werden.
Frau Gründel von der Elterninitiative besuchte unsere Schule, um den Spendenbetrag persönlich entgegenzunehmen. Sie bedankte sich herzlich bei den Siebtklässlern für ihren großartigen Einsatz und betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Arbeit mit den betroffenen Familien ist.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses, an alle fleißigen Helferinnen und Helfer sowie an die gesamte Schulgemeinde für die Unterstützung. Frau Gründel freut sich schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
B. Schnell
Kollegium im Schuljahr 2026/27
Kollegium
Nicole Aßmann-Brocke; Sarah Althaus; Medja Basak; Alexander Baumeister; Philipp Becker; Christian Benda; Anja Blaufuß; Linda Bösser; Karl Michael Brauer; Gabriele Busch; Petra Cardillo; Melanie Damm; Sabine Döringer; Wolfgang Fett; Susanne Fey; Matthias Gawlina; Marc André Goldberg; Miriam Mattheja Goldberg; Axel Herbst; Inga Hindemith; Jacqueline Kaufmann; Daniel Klose; Fabian Kosmanek; Sebastian Linsel; Sonia Maggio; Gerlinde Mitschke; Sona Mohammadi; Rica Polat; Lena Prill; Christoph Pustelnik; Stefan Rautenberg; Daniel Rey; Moritz Romang; Gerd Schiebl; Herwig Schmücker; Alessandra Schneider; Birgit Schnell; Ina Schröder; Hanna Schütz; Konrad Simon; Jörg Wege; Ulrich Biskamp; Franziska Debus (UBUS); Verena Haack (UBUS); Mareike Schneider (Soz. Pä); Sandra Berg (BFZ); Klaus Hemberger-B. (BFZ); Iris Hoffmann (BFZ); Amelie Hirsch (BFZ); Karl-Heinrich Koch; Claudia Forster
Referendare
Hendrik Engelhardt; Berfin Köse; Sanem Sue Talay; Zoe Zwingenberger
Betreuung 1–4 Kl.
Dagmar Winkelmann; Anke Steininger; Petra Becker
Verwaltung
Sina Müller; Paola Velez; Hakki Kolat











