Churer-Modell in der Förderstufe
Wir gehen davon aus, dass jeder Schüler Begabungen und Interessen hat und stolz auf Gelerntes ist.
So liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Förderstufe in der individuellen Förderung der Kinder entsprechend ihren Neigungen und Begabungen und auch entsprechend ihrem Lerntempo. Deshalb erproben wir seit dem Schuljahr 2018/19 das Churer Modell.
Im Churer Modell arbeiteten die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einführungsphase im Sitzkreis (siehe Bild) an leistungsdifferenzierten Lernaufgaben. Dazu können sich die Schülerinnen und Schüler selbständig einen Sitzplatz auswählen.
Das Modell wird derzeit sehr erfolgreich an vielen schweizerischen Schulen bis zur 6 Klasse umgesetzt. Nach einer ermutigenden schulinternen Evaluation arbeiten wir nun schon im dritten Jahr mit dem Churer Modell. Auch wenn derzeit die Umsetzung in manchen Klassen durch die derzeitige Pandemie eingeschränkt ist, können viele der lernförderlichen Merkmale umgesetzt werden.
Die zehn Merkmale des Churer Modells:
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Klassenzimmer wird zu einer Lernlandschaft umgestellt
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Ablauf einer Stunde: Input – Arbeit an Lernaufgaben- Reflexion
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Transparente Leistungserwartung
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Schüler*innen wählen aus dem Lernangebot selbst aus
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Klassenführung mit guten Ritualen und klaren Abläufen
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Lehrkraft führt regelmäßig Gespräche mit den Schüler*innen über ihr Lernen
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unterschiedliche Lernvoraussetzungen werden akzeptiert
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Schüler*innen lernen voneinander
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Lehrkraft traut den Schüler*innen etwas zu
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Lehrkraft trägt für sich selbst Sorge
G. Schiebl
